Ziele und Ergebnisse des Projektes
Auswirkungen der Elektromobilität auf das Verteilnetz in Baden-Württemberg: Deutschland hat ein gut ausgebautes und stabiles Netz für die elektrische Energieversorgung. Mit wachsenden Absatzzahlen der Elektrofahrzeuge wird sich die Frage der Netzbelastung – insbesondere auf den letzten Metern, also dem Verteilnetz – jedoch verschärfen. Auf Basis des “Trendszenarios” werden für unterschiedliche Regionen und Netzstrukturen in Baden-Württemberg die zu erwartenden Effekte in den Netzen, abhängig von der lokalen Durchdringung mit (teil-)elektrischen Fahrzeugen und der hinterlegten Ladeintelligenz, prognostiziert und bewertet.
Inhalte und Vorgehensweisen des Projektes
Baden-Württembergs mobile und stationäre Speicher im Vergleich: Neben neuen Herausforderungen an die Infrastruktur eröffnet die Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energiesystem auch Potenziale hinsichtlich der Speicherung von Überschussstrom und somit der Integration erneuerbarer Energieträger. Hierbei konkurrieren die mobilen Speicher mit zentralen stationären Speichersystemen. Die Technologien werden im Rahmen einer Systemanalyse gegenübergestellt und hinsichtlich Speicherleistung und -kapazitäten sowie Wirtschaftlichkeit verglichen. Umweltentlastungspotenzial durch E-Mobilität in Baden-Württemberg: Durch die lokale Emissionsfreiheit tragen Elektromobile – auch unabhängig vom verwendeten Strommix – zu einer Entlastung der städtischen Luftbelastung und einer Verringerung der Lärmbelastung bei. Auf Basis des erstellten “Trendszenarios E-Mobilität” findet eine Bewertung der Umweltentlastung durch Elektromobilität in Baden-Württemberg statt. Dabei werden neben globalen Effekten (Treibhausgasemissionen) durch die Stromnutzung bzw. -erzeugung bei der Herstellung der Fahrzeuge auch die lokalen Wirkungen auf Emissionen, Luftqualität und Lärm für konkrete verkehrliche und geographische Gegebenheiten analysiert.


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