Ziele und Ergebnisse des Projektes

Die Landesregierung möchte die CO2-Emissionen für ihre Dienstfahrzeuge zur Personenbeförderung auf einen Flottenmix von 130g/km senken. Dies soll durch die verstärkte Beschaffung von umweltfreundlichen Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie Fahrräder mit Elektroantrieb (Pedelecs) erreicht werden. Damit will sie ihrer Vorbildwirkung für die Umsetzung zu mehr nachhaltiger Mobilität im Individualverkehr nachkommen.

Inhalte und Vorgehensweisen des Projektes

Das Projekt Landesfuhrpark ist Teil der sogenannten Beschaffungsinitiative der „Landesinitiative Elektromobilität II“. Für die Umsetzung des Projekts stehen dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur von 2012 bis 2015 insgesamt 3,9 Mio. Euro zur Verfügung. Damit die Dienststellen mehr Elektro- und Hybridmodelle in ihren Fuhrpark aufnehmen, die bei Kauf oder Leasing oft wesentlich teurer sind als konventionell betriebene Fahrzeuge, werden die Mittel in Form einer Delta-Finanzierung eingesetzt. Dabei werden die Mehrkosten, die durch die Beschaffung eines Elektro- oder Hybridfahrzeuges gegenüber einem konventionell angetriebenen Fahrzeug entstehen, abgedeckt. Ein weiterer Anreiz für die Dienststellen besteht darin, dass die eingesparten Energiekosten nicht gegengerechnet werden. Ersetzt werden bei dem Projekt lediglich Fahrzeuge, bei denen ohnehin Leasingverträge auslaufen oder die ausgemustert werden. Diese Vorgehensweise trägt damit auch einem nachhaltigen Fuhrparkmanagement Rechnung. Außerdem können neben Fahrzeugen auch Pedelecs und batteriebetriebene Kurierfahrzeuge für die Landesflotte angeschafft werden.

Laufzeit

19. Dezember 2012 – 31. Dezember 2015

Ort

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

Links

http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de
http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/nachhaltige-mobilitaet/elektromobilitaet/landesinitiative/
 

Ansprechpartner

Robin Gekeler
Ministerium für Verkehr und
Infrastruktur
70178 Stuttgart
T. +49 711 231 5661
F. +49 711 231 5899
[email protected]

Partner des Projektes

Projektteilnehmer sind alle Ministerien des Landes sowie deren nachgeordnete Bereiche (u.a. Regierungspräsidien, Oberfinanzdirektionen, Landesbetriebe sowie Landesbeteiligungen in vollständigem Landesbesitz).