Bundesverkehrsminister will Elektroautos attraktiver machen
Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt setzt sich für eine stärkere Förderung von Elektrofahrzeugen ein. Er plant noch in diesem Jahr ein erstes Elektromobilitätsgesetz.
Die Bundesregierung möchte bis zum Jahr 2020 eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen bringen, diesem Ziel will man mit Sonderrechten für Elektromobile näher kommen. Mehr …
Der Bürgermeister fährt elektrisch
Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn kann seit Freitag einen Elektro-Smart für kurze Dienstfahrten nutzen
Die Stadt leidet unter Schadstoffen in der Luft, Autoabgase verschärfen dieses Problem, ein wichtiger Grund für den Stuttgarter Oberbürgermeister mit gutem Beispiel voranzugehen. Mehr …
Durchstarten in der E-Bike-Region Stuttgart
Wer in der Region Stuttgart mit dem Pedelec durchstarten will, kann das nun endlich tun. Fünf Landkreise der Region haben sich zusammengetan und arbeiten am Projekt “E-Bike-Region Stuttgart”. Mit dem Ziel, den Umweltverbund von Öffentlichem Personennahverkehr, Radverkehr und Fußweg weiter zu verknüpfen. Mehr …
e-Fahrschule
Erste Elektrofahrzeuge im Projekt InitiativE-BW an die Erzdiözese Freiburg übergeben
Das Projekt InitiativE-BW verzeichnet schon von Beginn an ein reges Interesse. Im Frühjahr 2014 erfolgreich gestartet, wird InitiativE-BW drei Jahre lang die Markteinführung von Elektromobilität in Baden-Württemberg fördern. Mehr …
FAQ 1: Wussten Sie schon, welche große Vielfalt an Elektrofahrzeugen es eigentlich gibt?
Nicht nur der kleine City-Flitzer fährt heute schon mit Strom – die Palette an Elektrofahrzeugen ist riesig. Wie die folgende Grafik im Überblick von klein bis groß zeigt, reicht das Angebot von elektrisch betriebenen Zweirädern über Personenwagen, Arbeits- und Nutzfahrzeuge bis hin zu Bussen:
Abbildung: Die Vielfalt elektromobiler Fahrzeugkonzepte
Quelle: www.muse.iao.fraunhofer.de/content/dam/iao/muse/de/documents/Aktuelles/strukturstudie-bwe-mobil-2011.pdf, S. 9.
FAQ 11: Werden bei Elektrofahrzeugen spezielle Reifen montiert?
In verschiedenen Elektrofahrzeugen werden bereits spezielle Reifen verwendet, die den Rollwiderstand weiter senken. Dadurch geht weniger Energie verloren und die Reichweite wird erhöht. Zusätzlich haben spezielle Reifen durch ein geringeres Gewicht und eine verminderte Geräuschentwicklung positive Effekte. Diese innovativen Reifen können natürlich auch bei Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben eingesetzt werden.
Bisher gibt es verschiedene Modelle, sowohl von Premium-Herstellern als auch von Nachrüster-Firmen.
FAQ 12: Mit welchen Kosten für ein Elektroauto muss ich rechnen?
Bei der Kostenfrage ist zwischen den Anschaffungskosten und den Kosten für Unterhalt und Fahrbetrieb zu unterscheiden.
Die Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen sind im Moment noch deutlich höher als bei konventionellen Fahrzeugen. Die Betriebskosten dagegen sind wesentlich geringer: Strom ist billiger als Benzin. Der durchschnittliche Preis für 100 Kilometer in einem E-Fahrzeug liegen bei ca. vier Euro. Das kann dazu führen, dass die sogenannten „Total Cost of Ownership“ (TCO) – die Gesamtbetriebskosten – bei Elektrofahrzeugen vergleichsweise geringer ausfallen als bei identischen Verbrennungsfahrzeugen, sofern die Fahrzeuge über eine ausreichende Jahresfahrleistung verfügen.
Einer der Hauptgründe für die hohen Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen ist der Preis der Lithium-Ionen-Batterie, der im Moment gebräuchlichsten Batterievariante für die Elektromobilität. Durch steigende Produktionsvolumen und bessere Fertigungstechniken werden die Kosten bei der Batterieherstellung und damit auch die Verkaufspreise sinken. Experten rechnen bis 2020 mit einer Halbierung der Preise.
Die folgende Grafik vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, dem Fraunhofer IAO und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) zeigt, dass batterieelektrische Fahrzeuge ab einem Ölpreis zwischen 100-150 $ US pro Barrel (das entspricht 75-113 Euro, Stand 2010) für den Kunden wirtschaftlich attraktiver werden als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
Abbildung: 5-Jahres-TCO für 5 verschiedene Fahrzeuge (gekauft in 2020 und in Deutschland 14.500 km pro Jahr gefahren)
Quelle: www.green-and-energy.com
Quelle: www.adac.de/_mmm/pdf/Elektroautos_Marktuebersicht_Kenndaten_49KB_46583.pdf
Quelle: www.muse.iao.fraunhofer.de/content/dam/iao/muse/de/documents/Aktuelles/strukturstudie-bwe-mobil-2011.pdf, S. 39.
FAQ 17: Welche Reichweite hat ein Elektrofahrzeug?
Die Reichweite des Fahrzeugs hängt ab von
- der Größe der Batterie und
- dem Leistungsbedarf des Fahrzeugs.
Die theoretische Reichweite wird in der Praxis durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Fahrweise, Geschwindigkeit, Klimaanlage/Heizung, Ladung, Streckenprofil, Temperatur etc. spielen eine Rolle.
Bei einem Fahrzeug mit einer 30 kWh Traktionsbatterie und einem spezifischen Energieverbrauch von 15 kWh/100 km liegt die theoretische Reichweite bei etwa 200 Kilometern.
In einer Elektroauto-Marktübersicht des ADAC von April 2013 liegen beinahe alle Modelle in ihrer Reichweite unter der 200-Kilometer-Marke. Unter idealen Bedingungen kann man beispielsweise mit einem Smart fortwo electric drive 145 Kilometer zurücklegen, ehe eine Aufladung des Wagens erforderlich ist. Der BMW i3 fährt maximal 160 Kilometer bis zur nächsten Ladung. Der Tesla Roadster stellt hier eine Ausnahme nach oben dar. Er kommt laut ADAC 340 Kilometer weit. Eine Ausnahme in Sachen Reichweite bilden die Plug-In-Hybridautos und Range Extender, die durch einen zusätzlichen Verbrennungsmotor deutlich größere Strecken zurücklegen können.
Quelle: www.green-and-energy.com
Quelle: www.adac.de/_mmm/pdf/Elektroautos_Marktuebersicht_Kenndaten_49KB_46583.pdf, S. 1-4.
FAQ 25: Kann ich beim Laden einen Stromschlag bekommen?
Die Ladesäulen verfügen über ein Schutzsystem, das sowohl den Nutzer als auch die Ladesäule selbst schützt. Strom fließt erst, wenn Ladesäule und Elektrofahrzeug miteinander verbunden sind. Besteht diese Verbindung nicht oder ist das Kabel beschädigt, wird die Steckdose elektrisch verriegelt und ist spannungsfrei. Ein Stromschlag ist daher nicht möglich.
FAQ 26: Kann ich mein Elektrofahrzeug an jeder Ladestation laden?
Bisher konnte der Nutzer in der Regel nur an Ladesäulen des (Strom)-Anbieters tanken, mit dem er ein Vertragsverhältnis hat. Künftig soll die Möglichkeit des Ladens an allen Ladesäulen im öffentlichen Raum durch Vergabe von Identifikationsnummern bestehen. Kunden, Ladesäulenbetreiber und Stromanbieter sind dadurch mit Hilfe einer individuellen ID klar identifizierbar, was den Datenaustausch und die Abrechnung zwischen den Ladesäulenbetreiber entsprechend vereinfacht.
Eine Entwicklung für die Abrechnung zwischen unterschiedlichen Anbietern von Ladeinfrastrukturen (Roaming) leistet z.B. Hubject, ein Gemeinschaftsunternehmen der BMW Group, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens mit Sitz in Berlin. Das Joint Venture betreibt eine branchenübergreifende Business- und IT-Plattform zur Vernetzung von Ladeinfrastruktur-, Serviceanbietern und Mobilitätsdienstleistern. Hubject hat das Projekt „Intercharge“ mit dem Slogan „Charge wherever you like – Laden Sie auf, wo immer Sie wollen“ gestartet. Ziel ist es, Ladestationen verschiedener Anbieter europaweit zu vernetzen. Ein ähnliches Ziel verfolgt das Unternehmen smartlab. Mit der Initiative ladenetz.de soll ein Netz von kommunalen Ladestationen aufgebaut werden.
Wenn der Zugang zur Ladestation und die Abrechnung sichergestellt sind, wird außerdem noch der passende Stecker benötigt. Am gängigsten sind heute Typ-2 Stecker, sowohl bei Fahrzeugen als auch bei Ladestationen. Meist haben Ladestationen zudem die Möglichkeit, über die normale Haushaltssteckdose zu laden.
Quelle: www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=580870.html
Quelle: www.sueddeutsche.de/auto/ladestationen-fuer-elektroautos-bezahlen-nach-dem-roaming-prinzip-1.1695266
Quelle: http://smartlab-gmbh.de/unternehmen0/unternehmensprofil.html
FAQ 33: Wo finde ich die aktuelle Zahl der zugelassenen Elektrofahrzeuge in Deutschland?
Im Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) werden alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge registriert. Auch die Anzahl der Elektroautos wird im sogenannten „Bestandsbarometer Personenkraftwagen“ zum 1. Januar eines Jahres nach ausgewählten Merkmalen erfasst und fortgeschrieben.
Laut Kraftfahrtbundesamt waren zum 1. Januar 2013 7.114 Elektroautos (Pkw) zugelassen, am 1. Januar 2012 waren es 4.541. Das entspricht einem relativen Zuwachs von 56 Prozent des Fahrzeugbestands im Vergleich zu 2012.
Quelle: www.kba.de/cln_031/nn_125398/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/2013__b__bestandsbarometer__teil2__absolut.html
FAQ 34: Wie hoch ist die Lebensdauer eines Elektrofahrzeuges?
Die Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs hängt im Speziellen von der Lebensdauer der Batterie ab. Einige Fahrzeughersteller gewähren eine Garantie von bis zu 8 Jahren auf ihre Traktionsbatterien. Generell ist es möglich, alte Batterien durch neue zu ersetzen.
Quelle: www.green-and-energy.com
FAQ 7: Gibt es Unterschiede im Fahrverhalten zwischen Elektroautos und Autos mit Verbrennungsmotor?
Das Fahrverhalten eines Elektrofahrzeugs ähnelt einem Verbrennungsfahrzeug mit Automatikgetriebe. Im Gegensatz zum Verbrennungsfahrzeug entsteht jedoch ein kaum wahrnehmbares Motorengeräusch. Grund hierfür ist ein höheres Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen, das mehr Leistung mit sich führt.
FAQ 8: Sind Elektroautos genauso sicher wie herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor?
Die Stromspeicher von Elektrofahrzeugen stellen kein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Unfallforscher der Stuttgarter Dekra haben festgestellt, dass Elektro- und Hybridfahrzeuge mit Lithium-Ionen-Antriebsbatterien im Brandfall mindestens genauso sicher sind wie Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Die Batterien von Elektrofahrzeugen sind außerdem nach hohen Sicherheitsstandards besonders geschützt.
Quelle: http://ecube.livinglab-bwe.de
Freiburg macht (Elektro-)Mobil
Die erste Elektrotankstelle des Schaufensterprojekts InFlott – Integriertes Flottenladen, die in die Parkabfertigung integriert ist, wurde am Donnerstag vom Kanzler der Universität Freiburg Dr. Matthias Schenek eingeweiht.
Damit wurde die erste öffentliche Ladesäule für E-Fahrzeuge in der Parkgarage Kollegiengebäude in Freiburg in Betrieb genommen. Mehr …
InFlott startet Pilotbetrieb
Das baden-württembergische Schaufenster Projekt InFlott-Integriertes Flottenladen hat seinen Pilotbetrieb im Fraunhofer-Fuhrpark gestartet. In Stuttgart wird ab sofort eine intelligente Software, genannt EcoGuru, die Buchung und Ladung der Fahrzeuge steuern. Mehr …
Landesfuhrpark
Neue Wasserstoff-Busse in Stuttgart im Einsatz
Ab Montag, dem 3. März 2014 sind in Stuttgart und der Region neue wasserstoffbetriebene Busse unterwegs.
Emissionsfrei, ressourcenschonend und dabei auch noch flüsterleise sollen die neuen Hybridbusse sein. Auffällig beklebt und etwa 12 Meter lang ist ein solches Gefährt des Herstellers Mercedes Benz. Mehr …
Neues Gutachten zum ökologischen und innovativen Wohnen im Rosensteinviertel
Das Wohnprojekt „Stadtwohnen im Rosensteinviertel Stuttgart“ ist Teil des LivingLab BWe mobil, das vom Bund als eines von vier Schaufenstern Elektromobilität gefördert wird. Ein ökologisches Energiekonzept und ein innovatives Mobilitätsangebot sollen im Mittelpunkt des Bauvorhabens am Stuttgarter Nordbahnhof stehen. Mehr …
Pilotkonzept für eine elektromobile Zustellung
Die Stuttgarter Unternehmenszentrale von Lapp Kabel, einem der führenden Hersteller und Systemanbieter für Verbindungstechnologie, wird dauerhaft zum Stützpunkt eines Elektrofahrzeugs des internationalen Paketdienstes DPD. Damit ermöglicht Lapp Kabel eine emissionsfreie Zustellung in den südlichen Stuttgarter Stadtbezirken Vaihingen, Büsnau und Kaltental. Mehr …
Probesitzen auf dem E-Scooter von morgen
Verkehrsbelastung reduzieren, Fahrfreude erhöhen, Potenziale nutzen: Der Electromobile City Scooter wird am Tag der Wissenschaft vorgestellt. Mehr …
RheinMobil
Standard-Stecker für die europäische Union
Die EU hat sich entschlossen, das Stecker-Chaos bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen abzuschaffen. Der Ministerrat der europäischen Union teilte am Mittwoch mit, dass ein einheitliches System für Elektrofahrzeuge eingeführt wird.
Bereits heute wird der „Typ-2-Stecker“, auch „Mennekes“-Stecker genannt, vielfach in Deutschland genutzt. Nun wird er zum neuen europäischen Standard. Mehr …
Über 400.000 Elektroautos sind in der Welt unterwegs
Anfang des Jahres hat sich die Zahl der elektromobilen Autos weltweit auf 405.000. Stück erhöht, das folgt aus der Analyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).
Damit hat sich der Bestand an Elektrofahrzeugen im vergangenen Jahr verdoppelt. Mehr …
Umweltfreundlich übers Vorfeld zum Flugzeug: Erster Elektrobus im operativen Betrieb
Auf dem Vorfeld des Stuttgarter Flughafens sind seit Kurzem drei neue Elektrofahrzeuge unterwegs: Ein Passagierbus, ein Flugzeugschlepper und ein Förderband erweitern den Fuhrpark des Landesflughafens – alle batteriebetrieben.
Stuttgart ist damit einer der ersten Airports überhaupt mit einem elektrisch angetriebenen Passagierbus im regulären Betrieb und nicht nur im Testbetrieb. Bis Ende des Jahres sollen zwei batteriebetriebene Gepäck- und ein Frachtschlepper hinzukommen. Mehr …

