Urbaner Logistischer Wirtschaftsverkehr
Welchen Beitrag kann Elektromobilität zu einer umweltverträglichen Versorgung des urbanen Raums mit Waren und Gütern leisten?
Als Pioniere ihrer Branche setzen Deutsche Post DHL, DPD und UPS schon seit Längerem auf den Einsatz von E-Fahrzeugen in der Paketzustellung. In dem Schaufensterprojekt “Urbaner Logistischer Wirtschaftsverkehr” kooperieren die drei großen Paketdienstleister nun in Baden-Württemberg um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Die Partner setzen bei Flottenversuchen in Stuttgart, Karlsruhe und Ludwigsburg unterschiedliche, elektrisch betriebene Transporter ein. Unter wissenschaftlicher Leitung des Fraunhofer IAO entstehen so innovative Logistikkonzepte für den städtischen Raum.
Als Pioniere ihrer Branche setzen Deutsche Post DHL, DPD und UPS schon seit Längerem auf den Einsatz von E-Fahrzeugen in der Paketzustellung. In dem Schaufensterprojekt “Urbaner Logistischer Wirtschaftsverkehr” kooperieren die drei großen Paketdienstleister nun in Baden-Württemberg um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Die Partner setzen bei Flottenversuchen in Stuttgart, Karlsruhe und Ludwigsburg unterschiedliche, elektrisch betriebene Transporter ein. Unter wissenschaftlicher Leitung des Fraunhofer IAO entstehen so innovative Logistikkonzepte für den städtischen Raum.
Ziele und Ergebnisse des Projekts
Ziel des Projekts ist die Durchführung eines praxisnahen Feldversuchs, bei dem der Einsatz elektrischer Transporter im innerstädtischen Lieferverkehr im Rahmen unterschiedlicher Logistikkonzeptionen umfassend untersucht und evaluiert wird.
Dabei soll aus wissenschaftlicher Sicht geklärt werden, unter welchen Bedingungen und bei welcher Nutzung der Einsatz elektrifizierter Lieferfahrzeuge schon mit heutiger Technik wirtschaftlich attraktiv sein kann. Die Ableitung optimierter Einsatzstrategien hinsichtlich Beladung, Routenführung oder Anbindung an weitere Fahrzeuge der Lieferkette sollen dabei ebenso betrachtet werden wie die technischen Anforderungen an Fahrzeuge und Ladeinfrastrukturen. Neben dem Aufbau intelligenter Ladeinfrastruktur an Verteilerzentren soll auch betrachtet werden, ob Logistikkonzeptionen sinnvoll durch innerstädtische Logistik-Hubs oder Paketdepots ergänzt werden können.
Neben den Erkenntnissen zu notwendigen Infrastrukturen sollen Anforderungen und Lasten elektrischer Transportfahrzeuge, wie Zuladung, Laderaum oder Reichweite, ermittelt werden, welche in Folge als Ausgangsbasis zur Entwicklung einsatzoptimierter Elektrotransporter herangezogen werden können. Außer diesen primär für Logistikbetreiber und Fahrzeughersteller interessanten Ergebnissen sollen insbesondere auch Handlungsempfehlungen an Kommunen formuliert werden, die beschreiben, wie der Einsatz elektrischer Lieferfahrzeuge durch Anreiz- oder Regulierungsmaßnahmen aktiv gefördert werden kann.
Dabei soll aus wissenschaftlicher Sicht geklärt werden, unter welchen Bedingungen und bei welcher Nutzung der Einsatz elektrifizierter Lieferfahrzeuge schon mit heutiger Technik wirtschaftlich attraktiv sein kann. Die Ableitung optimierter Einsatzstrategien hinsichtlich Beladung, Routenführung oder Anbindung an weitere Fahrzeuge der Lieferkette sollen dabei ebenso betrachtet werden wie die technischen Anforderungen an Fahrzeuge und Ladeinfrastrukturen. Neben dem Aufbau intelligenter Ladeinfrastruktur an Verteilerzentren soll auch betrachtet werden, ob Logistikkonzeptionen sinnvoll durch innerstädtische Logistik-Hubs oder Paketdepots ergänzt werden können.
Neben den Erkenntnissen zu notwendigen Infrastrukturen sollen Anforderungen und Lasten elektrischer Transportfahrzeuge, wie Zuladung, Laderaum oder Reichweite, ermittelt werden, welche in Folge als Ausgangsbasis zur Entwicklung einsatzoptimierter Elektrotransporter herangezogen werden können. Außer diesen primär für Logistikbetreiber und Fahrzeughersteller interessanten Ergebnissen sollen insbesondere auch Handlungsempfehlungen an Kommunen formuliert werden, die beschreiben, wie der Einsatz elektrischer Lieferfahrzeuge durch Anreiz- oder Regulierungsmaßnahmen aktiv gefördert werden kann.
Inhalte und Vorgehensweise des Projekts
– Konzeptionierung und Test unterschiedlicher Logistikkonzepte und Betreibermodelle für elektrische Transporter im innerstädtischen Lieferverkehr
– Implementierung der Logistik- und Betreibermodelle mit unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten in den Städten Stuttgart, Ludwigsburg und Karlsruhe und wissenschaftliche Begleitung der Flottenversuche
– Erforschung und Aufbau flexibler Ladeinfrastruktur für den Fahrzeugeinsatz in wechselnden Depots
– Evaluierung von gebäudeseitigen Veränderungen beim schrittweisen Einsatz einer elektrisch betriebenen Fahrzeugflotte
– Feststellung und Umsetzung des notwendigen Qualifikationsbedarfs für Wartungsarbeiten an Elektrofahrzeugen
– Analyse und Bewertung von Best-Practices für Anreizmaßnahmen im Bereich elektrischer urbaner Logistik, Umsetzung von ordnungsrechtlichen Anreizen im Rahmen von Experimentierklauseln, Bewertung der umgesetzten Maßnahmen
– Ermittlung der Anforderungen an zukünftige urbane City-Logistik-Fahrzeuge (Fahrzeugkonzept, Reichweite, Nutzlast, Ladevolumen,…)
– Analyse der Auswirkungen auf die Umwelt und den Straßenverkehrsraum der durchgeführten Flottenversuche
– Implementierung der Logistik- und Betreibermodelle mit unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten in den Städten Stuttgart, Ludwigsburg und Karlsruhe und wissenschaftliche Begleitung der Flottenversuche
– Erforschung und Aufbau flexibler Ladeinfrastruktur für den Fahrzeugeinsatz in wechselnden Depots
– Evaluierung von gebäudeseitigen Veränderungen beim schrittweisen Einsatz einer elektrisch betriebenen Fahrzeugflotte
– Feststellung und Umsetzung des notwendigen Qualifikationsbedarfs für Wartungsarbeiten an Elektrofahrzeugen
– Analyse und Bewertung von Best-Practices für Anreizmaßnahmen im Bereich elektrischer urbaner Logistik, Umsetzung von ordnungsrechtlichen Anreizen im Rahmen von Experimentierklauseln, Bewertung der umgesetzten Maßnahmen
– Ermittlung der Anforderungen an zukünftige urbane City-Logistik-Fahrzeuge (Fahrzeugkonzept, Reichweite, Nutzlast, Ladevolumen,…)
– Analyse der Auswirkungen auf die Umwelt und den Straßenverkehrsraum der durchgeführten Flottenversuche
Laufzeit
01.10.2012
bis
30.09.2015
bis
30.09.2015
Ort
Karlsruhe
Ludwigsburg
Stuttgart
Ludwigsburg
Stuttgart
Links
Dateien und Dokumente
Partner des Projektes
Deutsche Post DHL, DPD, UPS
Fraunhofer IAO
Assoziierte Partner: Stadt Ludwigsburg, Stadt Karlsruhe, Stadt Stuttgart, Daimler AG
Fraunhofer IAO
Assoziierte Partner: Stadt Ludwigsburg, Stadt Karlsruhe, Stadt Stuttgart, Daimler AG
