Updated: April 21 2026

eVerkehrsraum Stuttgart

Das Projekt “eVerkehrsraum Stuttgart” beinhaltet die erstmalige Einbettung der Elektromobilität in moderne Mobilitäts- und Verkehrskonzepte. Das vorliegende mikroskopische Multi-Agenten-Modell in der Region Stuttgart soll hinsichtlich der Elektromobilitätsangebote erweitert werden.

Ziele und Ergebnisse des Projekts


Ziel des Projekts ist die erstmalige Einbettung der Elektromobilität in moderne Mobilitäts- und Ver-kehrskonzepte. Das vorliegende mikroskopische Multi-Agenten-Modell in der Region Stuttgart soll sowohl hinsichtlich der Elektromobilitätsangebote als auch der elektromobilen Verkehrsnachfrage erweitert werden. Dabei werden zum einen die Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Reichweiten mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen, Ladeinfrastrukturen, Ladeprozesse etc. berücksichtigt. Zum anderen werden die Verhaltensmuster der Menschen, die aus der Elektromobilität resultieren bzw. die für die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen notwendig sind, modelltechnisch abgebildet. Hierzu zählen z. B: die multimodale Nutzung von Verkehrsmitteln sowohl mit als auch ohne elektrischen Antrieb, die Bereitschaft zur Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen für die persönlichen Mobilitätsbedürfnisse oder veränderte Aktivitätenketten und Mobilitätsabläufe, die teilweise Voraussetzung für die bzw. Resultat der Nutzung der elektrisch betriebenen Fahrzeuge sind. Mit diesem zu entwickelnden Verkehrsmodell steht anschließend eine Software zur Verfügung, die weitere Planungen hinsichtlich der Auswirkungen und Akzeptanz von elektromobilen Verkehrs-angeboten (z. B. Elektrofahrzeugflotten, Mobilitätskonzepte, Dienstleistungsangebote (Car-Sharing) etc.) erlauben. Gleichzeitig kann dieses Verkehrsmodell auf andere Gebiete (Gemeinden und Regionen) übertragen werden, so dass auch dort elektromobile Planungen evaluiert und beurteilt werden können.

Inhalte und Vorgehensweise des Projekts


Zur Einbindung der Elektromobilität in die Multi-Agenten-Verkehrsmodellierung wird die vorhandene Software hinsichtlich der Integration von Fahrzeugen, der Einbettung differenzierter Raumstrukturen, der Visualisierung der Ergebnisse und der Implementierung der Modellalgorithmen erweitert. Wesentlicher Input für die Modellierung sind aus Nutzerbefragungen stammende Verhaltensdaten von Personen, die mit Elektromobilität in Berührung stehen. Zudem werden Nutzungsmuster von Elektrofahrzeugen aus den Schaufensterprojekten analysiert und integriert. Die Verkehrsnachfrage in der Region Stuttgart unter Berücksichtigung von Elektromobilität wird im Status Quo modelliert und kalibriert. Darauf aufbauend wird ein Nutzungsszenario berechnet, in dem die Auswirkungen von Elektromobilität (bei einer zu bestimmenden Marktdurchdringung) auf die Verkehrsbelastungen und die Infrastruktur dargestellt werden können.

Laufzeit


01.01.2013
bis
31.12.2015

Ort


Das Projekt wird in Stuttgart umgesetzt.

Links


  • KIT-IfV eVerkehrsraum

Dateien und Dokumente


Partner des Projektes


Institut für Verkehrswesen (IfV)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Ansprechpartner


Dr. Martin Kagerbauer
Senior Researcher und Projektleiter
Institut für Verkehrswesen am KIT
Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe
+49 (721) 608-47734
[email protected]




Druckansicht