Wissenschaft, Forschung & Bildung
Baden-Württemberg genießt bundesweit einen hervorragenden Ruf als Wissenschafts- und Forschungsstandort. Insbesondere im Bereich Nachhaltige Mobilität ist das Land dabei im deutschlandweiten Vergleich gut aufgestellt. Diese Fachkompetenz wird auch im Living Lab BWe mobil genutzt und zielgerichtet eingesetzt: Langfristig sollen die Demonstrationsprojekte des Schaufensters Elektromobilität Impulse für künftige Entwicklungen geben. Nicht umsonst handelt es sich bei dem Großprojekt um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt.
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – Stuttgart
Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger.
Das Institut für Fahrzeugkonzepte ist ein Systeminstitut. Es bearbeitet und koordiniert verkehrstechnisch relevante Forschungsthemen zu neuen Fahrzeugkonzepten und Fahrzeugtechnologien. Die Arbeitsfelder des Instituts adressieren die Entwicklung der künftigen Techniksysteme für nachhaltige, sichere und finanzierbare Fahrzeuggenerationen auf Straße und Schiene. Die Beiträge des Instituts reichen dabei von Konzeption und Entwurf über Konstruktion, Berechnung und Simulation bis zur Darstellung von Forschungsdemonstratoren, -komponenten und –fahrzeugen. Im Rahmen des Forschungsprogramms Verkehr arbeitet das Institut für Fahrzeugkonzepte mit dem Institut für Verkehrsforschung und dem Institut für Verkehrssystemtechnik sowie ca. 20 weiteren Instituten des DLR zusammen. Das Institut für Fahrzeugkonzepte (FK) ist am Standort Stuttgart eingebunden in die regionalen Netzwerke und hat eine Außenstelle in Berlin-Adlershof.
Dialogik
Elektro Technologie Zentrum (etz) Stuttgart
Das Elektro Technologie Zentrum (etz) hat sich als berufliches Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum der Elektro- und Informationstechnik, Automatisierungstechnik und Erneuerbare Energien frühzeitig mit dem Themenfeld der Infrastruktursysteme der Elektromobilität beschäftigt. Als vom BMBF und BMWI anerkanntes Kompetenzzentrum für Elektro- und Informationstechnik entwickelt das etz derzeit ein Qualifizierungskonzept für ET- und IT-Infrastruktursysteme der Elektromobilität für ausgebildete Fach- und Führungskräfte des Elektro- und IT-Handwerks und hat bereits Spezialisten auf diesem Gebiet ausgebildet.
Das etz engagiert sich für die Elektromobilität in den Arbeitskreisen des „Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)“ und des „Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)“ sowie im Auftrag des ersteren in der AG 6 der „nationalen Plattform für Elektromobilität“ und im „Programmausschuss der nationalen Tagungen der Elektromobilität“.
Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)
Das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart FKFS zählt zu den namhaften deutschen Entwicklungsdienstleistern und ist Partner der internationalen Automobil- und Zulieferindustrie. Es ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und wurde 1930 gegründet.
Eine Vielzahl engagierter und hochqualifizierter Mitarbeiter steht zur Verfügung, um Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Antrieb, Fahrzeug und Kraftfahrzeugmechatronik durchzuführen. Zahlreiche hoch spezialisierte Prüfstände, eigene, am FKFS entwickelte Mess-, Prüf- und Simulationsverfahren ermöglichen die Lösung komplexer und anspruchsvoller Problemstellungen. Langjährige Erfahrung mit der Entwicklung und Anwendung von Entwicklungstools ergänzen die Leistungspalette.
Forschungszentrum Informatik (FZI) Karlsruhe
Das FZI Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe ist eine gemeinnützige Forschungstransfereinrichtung des Landes Baden-Württemberg, die seit 25 Jahren Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen dabei hilft, neueste Methoden und Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung aus Informatik, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften in wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen.
Mit einem interdisziplinären Team aus über 150 Wissenschaftlern entwickelt das FZI für Geschäfts- und Forschungspartner Lösungen für innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse.
Das FZI verfügt über Kernkompetenzen in den Bereichen Automotive, Logistik und Informationslogistik, kontextsensitive Systeme, Prozessmodellierung und Geschäftsmodell-entwicklung, anreizkompatible Koordinationsmechanismen und Marktdesign.
Durch die Partnerinstitute am KIT von Prof. Schmeck, Studer und Weinhardt profitiert das FZI von der langjährigen Erfahrung im Rahmen des abgeschlossenen Projektes „SESAM“, der laufenden E-Energy und E-Mobility Projekte „MeRegio“ und „MeRegioMobil“ sowie dem geplanten Projekt „iZEUS“.
Um den Bereich der intelligenten Stromnetze und der und Elektromobilität weiter auszubauen, hat das FZI Anfang 2011 die strategische Investition in das Projekt „Intelligente Koordination in Smart Grids und eMobility Netzwerken“ sowie den Aufbau des House of Living Labs (HoLL) gestartet. Im Projekt Multimodales Mobilitätsmanagement zur Industrialisierung der Elektromobilität sowie durch die Aktivitäten im Cluster Elektromobilität Süd-West arbeitet das FZI sehr eng mit großen und kleinen Industriepartnern aus den Domänen der Energiewirtschaft und IKT zusammen.
Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT)
Grundlage der Arbeiten am Fraunhofer IAO und am kooperierenden IAT der Universität Stuttgart ist die Überzeugung, dass unternehmerischer Erfolg in Zeiten globalen Wettbewerbs vor allem bedeutet, neue technologische Potenziale nutzbringend einzusetzen. Im Rahmen verschiedener Innovationsnetzwerke, nationaler und internationaler Verbundforschungsprojekte mit Industriepartnern und Städten sowie in eigenen Projekten erforschen die Mobility-Experten am Fraunhofer IAO Elektromobilität von den Fahrzeugkonzepten und Ladesystemen bis zu den informationstechnischen Lösungen und Geschäftsmodellen. Im Mobility Innovation Lab des Instituts entwickelt ein interdisziplinäres Forschungsteam zukunftsweisende Lösungen und identifiziert Auswirkungen, Chancen und Risiken für Industrie und öffentliche Hand.
Fraunhofer ISE
Fraunhofer ISI
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Am Fraunhofer ISI werden die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen erforscht. Auf dieser Grundlage werden den Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung gestellt. Die Expertise des Fraunhofer ISI liegt in der breiten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz.
Hochschule Esslingen
Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu)
Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH (InnoZ)
Das InnoZ ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen. Es erstellt methodisch fundierte Markt- und Umfeldanalysen sowie qualitative und quantitative Prognosen mit Blick auf alle mobilitätsrelevanten Handlungsfelder. Gemeinsam mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickelt das InnoZ innovative Lösungskonzepte im Spannungsfeld von Mobilität und gesellschaftlichem Wandel und setzt Forschungs- und Industrieprojekte in diesen Bereichen durch. Die Tätigkeitsbereiche konzentrieren sich auf Forschung, Projektentwicklung, branchenspezifische Studien, Trendforschung, sowie Beratung und Wissenstransfer. Das InnoZ konzentriert sich auf die Schlüsselgebiete des gesellschaftlichen Wandels mit Fokus auf Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Energie, Infrastruktur und IKT.
Das InnoZ bietet eine Dialogplattform für Wissenschaft, Unternehmen und Politik. Dabei wird konsequent eine intermodale und nachhaltige Sichtweise verfolgt. InnoZ wendet konsequent einen interdisziplinären Ansatz an. Soziologische, politikwissenschaftliche und volkswirtschaftliche Expertise finden sich ebenso wie die Perspektiven der Geographie, Verkehrsplanung, Technik, Energie und neuer Medien. Trends zu erkennen und zu beschreiben gehört ebenso zur Arbeit des InnoZ wie Antworten auf Grundsatzfragen finden. Das InnoZ nutzt dafür neue Modellierungs- und Simulationsansätze und stößt öffentliche Dialoge und wissenschaftliche Diskurse an. Der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnis in praxisrelevante Dienstleistungen, innovative Produkte und neue Geschäftsmodelle stellt eine Kernkompetenz des InnoZ dar. Usability-Tests und Feldversuche zur Erprobung von neuen Produkten runden das Kompetenzprofil ab.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Das Karlsruher Institut für Technologie – kurz KIT – ist am 1. Oktober 2009 durch den Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe mit der Universität Karlsruhe entstanden. KIT ist eine Institution mit zwei Missionen – der Mission einer Landesuniversität mit Forschung und Lehre und der Mission einer Forschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft mit programmatischer Vorsorgeforschung – und drei Aufgaben: Forschung, Lehre und Innovation. Am KIT arbeiten rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 6000 in Forschung und Lehre, mit einem jährlichen Etat von rund 730 Mio. Euro. Außerdem gehören dem KIT rund 24000 Studierende und 450 Auszubildende an. Das KIT ist Körperschaft des öffentlichen Rechts nach baden-württembergischem Landesrecht. Die großen Forschungsthemen des KIT reichen von Energieforschung, Klima- und Umweltforschung, Nanotechnologie und Mikrosystemtechnik, Mobilitätsforschung, Optik und Photonik, Mensch und Technik, Anthropomatik und Robotik, Computertechnologie und Kommunikation bis hin zu Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik.
Das Karlsruhe Service Research Institute (www.ksri.kit.edu) wurde 2008 als gemeinsame Einrichtung der IBM Deutschland GmbH und des KIT gegründet. Ziel ist es, das führende europäische Forschungsinstitut im Bereich Service Science zu werden. In der Forschungsgruppe Energiewirtschaft (Prof. Dr. W. Fichtner) liegt der Fokus auf Services in einer dezentralen Energiewirtschaft (u. A. Smart Grids) und der Elektromobilität.
Das Institut für Verkehrswesen (IfV) des KIT befasst sich mit Fragen des Verkehrssektors, die von gesamtgesellschaftlich begründeten Planungskonzepten bis hin zu technischen Problemen des Verkehrs reichen. Mit einem interdisziplinär angelegten Konzept verfolgt das IfV das Ziel, den Verkehr effizient und nachhaltig zu organisieren. Das IfV ist Teil des KIT-Zentrums Mobilitätssysteme. Dies bündelt die Forschungsaktivitäten des KIT im Mobilitätsbereich: An den methodischen und technologischen Grundlagen für die Fahrzeuge der Zukunft arbeiten hier derzeit knapp 40 Institute mit rund 800 Mitarbeitern. Ziel ist es, Konzepte, Technologien, Methoden und Prozesse für die Mobilität der Zukunft zu erarbeiten. Die Wissenschaftler berücksichtigen dabei das komplexe Zusammenspiel von Fahrzeug, Fahrer, Verkehr, Infrastruktur und Gesellschaft.
Das Projekt „Competence E“ bündelt alle Arbeiten des KIT zur Speicherung elektrischer Energie für mobile und stationäre Anwendungen. Mit einer bisher einmaligen Fokussierung auf das Gesamtsystem entwickelt Competence E industriell anwendbare kostengünstige Lösungen für Batteriesysteme und elektrische Antriebe der zukünftigen Generationen. Parallel zur Entwicklung und zum prototypischen Aufbau von neuartigen Zellen und Batterien entstehen neue Fertigungsverfahren für die kostengünstige Herstellung dieser Batterien. Diese Arbeiten werden durch das Bundeswirtschaftministerium aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages gefördert.
Technische Akademie Esslingen
Die Technische Akademie Esslingen e.V., ist seit fast 60 Jahren für Fach- und Führungskräfte eine der ersten Adressen für berufliche Fort- und Weiterbildung in den Bereichen Technik und Wirtschaft.
Die TAE wird vor allem wegen des exzellenten Fachwissens der Referenten geschätzt, aber auch wegen der ausgereiften Methodik bei der Wissensvermittlung und der konsequenten Ausrichtung an den Bedürfnissen der Anwender.
Mit passgenauen Seminaren, Zertifikatslehrgängen, berufsbegleitenden Studiengängen, Kolloquien und Inhouse-Trainings hat die TAE ein solides Fundament für das Vertrauen ihrer Kunden geschaffen. Gerade auch für moderne Themen wie die Elektromobilität.
Die Weiterentwicklung des Bildungsangebotes im Bereich der Elektromobilität ist von besonderer Bedeutung. Im Fokus liegen Seminare und Lehrgänge mit kompakt aufbereitetem Grundlagen- und Praxiswissen.
Die TAE stützt sich auf ein starkes Netzwerk von erfahrenen Referenten aus Industrie, Lehre und Forschung. Inhalte und Didaktik der TAE sind genau auf die Bedürfnisse von Fach- und Führungskräften abgestimmt, die das Gelernte schnell und gezielt in ihrer beruflichen Praxis einsetzen möchten.
Das größte Kapital, das Firmen in Deutschland besitzen, ist das Wissen Ihrer Mitarbeiter. Nur wer mit dem immer schnelleren technischen und gesellschaftlichen Wandel Schritt hält, sichert sich eine langfristige Erfolgsperspektive. Unsere Veranstaltungen und Lehrgänge greifen die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität auf und wandeln sie in innovative Bildungsangebote um.
Technische Akademie für berufliche Bildung Schwäbisch Gmünd
Als berufliche Bildungseinrichtung organisiert die Technische Akademie Schwäbisch Gmünd schon seit ihrer Gründung vor über 25 Jahren Fort- und Weiterbildung, vor allem im gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereich. Fachveranstaltungen aus unterschiedlichen Themenbereichen ergänzen das Angebot, wodurch der Wirtschaft praxisgerechte berufliche Bildungsprogramme angeboten werden können. Darüber hinaus schafft die TA, durch die Entwicklung nachfrageorientiert Umschulungsmaßnahmen, einen Technologietransfer zu Gunsten der Wirtschaft. Vereinszweck ist im Weiteren die Förderung von Bildung und Ausbildung. Insbesondere soll bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig das Verständnis für Technik geweckt, eigenständiges Forschen, Handeln und die Fähigkeit sowie die Bereitschaft zu Ausbildung und Studium von technischen Berufen gefördert, soziale Kompetenzen erweitert und die Identifikation mit der Region gefördert werden. „Fit im Beruf“ – dieser Slogan der Einrichtung, umschreibt am besten die Philosophie der Einrichtung und Haltung der Mitarbeitenden den Teilnehmenden gegenüber. Die TA Schwäbisch Gmünd verfügt über Personal, das jahrelange Erfahrung in der beruflichen Bildungsarbeit mit verschiedenen Zielgruppen verfügt. Durch diese Erfahrungen ist auch die notwendige pädagogische Fachlichkeit sichergestellt. Bei der Durchführung aller Maßnahmen berücksichtigt die TA Schwäbisch Gmünd den Ansatz des Gender-Mainstreaming. Die Lebensentwürfe von jungen Frauen und Männern, unterschiedliche Ausgangslagen sowie Herangehensweisen an Aufgabenstellungen werden beachtet. In unserer Arbeit wird darauf hingearbeitet, Chancenungleichheit zu reduzieren und insbesondere für Teilnehmer mit Migrationshintergrund eine individuelle und passgenaue Förderung zu planen und durchzuführen.
Uni Rostock
Uni Stuttgart
Die Universität Stuttgart liegt inmitten einer hochdynamischen Wirtschaftsregion mit weltweiter Ausstrahlung, einer Region, die sich auf den Gebieten Mobilität, Informationstechnologie, Produktions- und Fertigungstechnik sowie Biowissenschaften profiliert hat. Die Stuttgarter Hochschule, die im Jahr 2004 ihr 175-jähriges Jubiläum feierte, wurde 1829 zu Beginn des industriellen Zeitalters in Europa gegründet. Die Kooperation zwischen technischen und naturwissenschaftlichen sowie und geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen zählte immer zu der besonderen Stärke der Universität Stuttgart. Mit diesem Anliegen hat sie sich zu einer modernen leistungsorientierten Universität mit umfassendem Fächerkanon und einem Schwerpunkt in den technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen entwickelt. Nicht „Berufsqualifizierung“ allein ist die Maxime, sondern „Technik, Wissen und Bildung für den Menschen“ lautet der Wahlspruch der Universität Stuttgart.
In rund 150 Instituten in 10 Fakultäten und den Zentralen Einrichtungen arbeiten über 4.800 Beschäftigte; das macht die Universität Stuttgart zu einem bedeutenden Arbeitgeber in der Landeshauptstadt. An der Universität sind gegenwärtig rund 22.600 Studierende eingeschrieben, jährlich starten etwa 2.200 Absolventen in das Berufsleben. Zudem erlernen in den Werkstätten und Labors der Uni rund 150 Auszubildende in zahlreichen Branchen vom Mechaniker bis zum Mathematisch-Technischen Assistenten ihren Beruf.
Die Universität Stuttgart pflegt ein interdisziplinär orientiertes Profil mit Schwerpunkten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Ihre herausragende Stellung als Forschungsuniversität und das breite Spektrum ihrer Fächer macht sie heute zu einer international anerkannten und zukunftsorientierten Stätte von Wissenschaft und Forschung.
Die Universität Stuttgart ist mit verschiedenen Fakultäten und Instituten (u.a. Institut für Elektrische Energietechnik, Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen, Lehrstuhl für Bauphysik, Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik II, Städtebau-Institut, Institut für Arbeitswissenschaften und Technologiemanagement, Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren und Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung) am LivingLab BWe mobil beteiligt.
Universität Ulm
Die Universität Ulm hat Erfahrungen mit Begleitforschung zu Elektromobilität, hierzu zählt zum Beispiel das Fahr- und Ladeverhalten der Nutzer, die Reichweiten-Nutzung (welche Distanz legen die Nutzer von Elektrofahrzeugen zurück), sowie das veränderte Mobilitätsverhalten. Zudem verfügt die Universität Ulm über tiefgreifende Erfahrungen mit der Begleitforschung zu Carsharing Projekten, wie etwa der Berechnung der CO2-Auswirkungen durch den Einsatz von Carsharing. Im Rahmen des Projekts „Stuttgart Services“ wird die Universität Ulm die Auswirkungen des Zugangsmediums („StuttgartServiceCard“) auf das konkrete Mobilitätsverhalten der Nutzer untersuchen.
Verkehrspädagogische Akademie (VPA)
Die Verkehrspädagogische Akademie (VPA) ist ein erfahrener Bildungsträger in der Aus- und Weiterbildung und wurde 1992 als staatlich anerkannte Fahrlehrerausbildungsstätte gegründet. Mit 70 fest angestellten und ca. 30 freien Mitarbeitern werden jedes Jahr zwischen 300 – 400 Fahrlehrer in unseren Niederlassungen Kirchheim/Teck und Beilngries ausgebildet.
Zwei weitere Niederlassungen in Stuttgart und Ulm befassen sich mit den Themen Schwerlastverkehr und Logistik. Alle Bereiche der Verkehrsberufe werden in der Aus- und Weiterbildungen kompetent und mit hohem praktischen Bezug angeboten.
Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart (VWI) GmbH
Die VWI Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart GmbH ist ein Forschungs- und Beratungsbüro für schienengebundenen und öffentlichen Verkehr und befasst sich mit der anwendungsorientierten Forschung und Projektbearbeitung von Fragestellungen der Verkehrswirtschaft, der Betriebsgestaltung sowie der Dimensionierung öffentlicher und spurgeführter Verkehrssysteme. Ein kompetenter Mitarbeiterkreis aus dem Verkehrsingenieurwesen, Bauingenieurwesen, der Informatik, der Umweltschutztechnik und den Wirtschaftswissenschaften bildet die Grundlage für kompetente Forschungsarbeiten, Gutachten und Untersuchungen. Das 1929 gegründete Institut wurde im Jahr 2002 als GmbH neu strukturiert und für die Anforderungen der Gegenwart neu aufgestellt. Im Rahmen der Arbeiten zur Elektromobilität ist die VWI GmbH bei der Entwicklung und Realisierung von e-Bürgerbussen aktiv.
Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. (WBZU)
Das Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der neuen innovativen Energiesysteme. Die ca. 60 Mitglieder des Vereins setzen sich aus namhaften Partnern aus Forschung, Lehre, Handwerk, Verbänden, Energieversorger und Industrie zusammen. Der Verein finanziert sich über den Seminarbetrieb, öffentlich geförderte Projekte (EU, Bund und Land) und Mitgliedsbeiträge.
Mit seinen 8 hochqualifizierten Teammitgliedern, den eigenen Seminarräumen, dem Innen- und Außentechnikum engagiert sich das WBZU im Bereich der Know-how-Bündelung und -Vermittlung rund um den Themenkomplex Energieversorgung, Energiespeicherung und Elektromobilität. Zu diesen Themen wurden bis heute über 10.000 Menschen über Seminare, Praktika, Veranstaltungen als auch Vorträge erreicht.
Das WBZU ist durch seine langjährige Erfahrung bei der Wissensvermittlung, dem weitreichenden zur Verfügung stehenden Netzwerk, den in unmittelbarer Nachbarschaft angesiedelten Know-how Trägern in der Lage, das Schaufensterprojekt bei der beruflichen und akademischen Weiterbildung effektiv zu unterstützen.
