Updated: April 21 2026

Intermodales Mobilitätskomfortmodell

Im Rahmen des Projektes wird einerseits ein theoretisches Modell „Urbaner Mobilitätskomfort“ mit seinen messbaren, erhebbaren und meldbaren Faktoren sowie ihren Einflussgrößen erstellt. Andererseits wird durch die gezielte Messung und Beeinflussung des Mobilitätskomforts in der Region Stuttgart angestrebt, den deb Anteil des ÖPNV am Modal Split zu erhöhen.

Ziele und Ergebnisse des Projekts


Durch gezielte Messung und Beeinflussung des Mobilitätskomforts sollen Pendler in der Region Stuttgart davon überzeugt werden, vom motorisierten Individualverkehr auf nachhaltige Mobilitätsformen umzusteigen. Dazu entwickeln die Partner im Projekt »Urbaner Mobilitätskomfort« ein nutzerbasiertes Messsystems für die Region Stuttgart, das erfasst, welche Faktoren auf den Komfort in unterschiedlichen Verkehrsmitteln und -situationen einwirken. Die Projektergebnisse tragen dazu bei, den Mobilitätskomfort zu verbessern und unterstützen somit den Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität in der Region Stuttgart – davon profitieren letztendlich alle Verkehrsteilnehmer.
Das Projekt »Urbaner Mobilitätskomfort« trägt nicht nur dazu bei, die Komfortfaktoren in urbanen Mobilitätssystemen zu erforschen; es liefert außerdem eine Anwendung, welche unterschiedliche „Reise“-Optionen hinsichtlich ihres Mobilitätskomforts im Stuttgarter Verkehrssystem bewertet. Die Ergebnisse aus dem Projekt können auf das städtische Umland sowie angrenzende Verkehrsnetze ausgedehnt und auf andere Städte übertragen werden.

Inhalte und Vorgehensweise des Projekts


Das auf zwei Jahre angelegte Projekt ist Bestandteil des LivingLab BWe mobil – Schaufenster Elektromobilität und Teil der Forschungsaktivitäten zur elektromobilen Stadt am Fraunhofer IAO.

In einem ersten Arbeitsschritt wird das vorhandene Mobilitätssystem in Stuttgart analysiert und durch eine Fahrgastbefragung Komfortfaktoren im Rahmen der urbanen Mobilität identifiziert.

Anschließend werden die Komfortfaktoren messbar gemacht. Beispielsweise werden statische Faktoren wie Barrierefreiheit und dynamische Faktoren wie Belegungszahlen erfasst und bewertet, die den Komfort beim Umstieg von einem Verkehrsmittel (z.B. Taxi) auf ein anderes (z.B. S-Bahn) beeinflussen.

In der Praxisphase wird das Mobilitätskomfort-Modell in einen Mobiltelefon-App-Demonstrator überführt. Die Daten werden vorrangig sensorbasiert im Hintergrund erfasst. Zusätzliche Mobilitätsfaktoren werden einmalig erhoben und die Nutzer können Defizite in Echtzeit melden.

Laufzeit


01.01.2013
bis
31.12.2014

Ort


Stuttgart

Links


Dateien und Dokumente


Partner des Projektes


Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT
DIALOGIK gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH
Hochschule Esslingen

Ansprechpartner


Heydkamp, Constanze
Projektbetreuung
Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT
Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart
0711-970-2342
www.muse.iao.fraunhofer.de




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