Updated: April 21 2026

Öffentlichkeitsarbeit


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Der Bürgerbusverein sollte stets bestrebt sein, für Anlässe zu sorgen, die ihm die öffentliche Aufmerksamkeit sichert und über welche in den Medien berichtet werden kann. Dies können sowohl Jahrestage der Vereinsgründung, Jubiläen (Fahrgastanzahl, Mitgliederanzahl) oder auch eigene Veranstaltungen (Tag der offenen Tür, Spendenaktionen, Weihnachtsfeier, usw.) sein. Daneben bieten sich auch Veröffentlichungen und Informationen in Amtsblättern und Zeitungen an. Hierzu lassen sich auch Flyer und Faltblätter hinzuzählen. Je nach Grad der Informationsfülle sollten diese in Größe, Format und Gestaltung an das Thema angepasst werden. Für die Öffentlichkeitsarbeit sollte eine ausreichende Menge dieser Flyer[1] immer zur Hand sein. Als unterstützende Maßnahme dienen auch Visitenkarten, Abreißzettel sowie sonstiges Material, das Interessenten mitgegeben werden kann.

Informationsbroschüren sollten bei sämtlichen in der betreffenden Region vorhandenen öffentlichen Einrichtungen (auch z. B. Arztwartezimmer, Ämter, Kirchengemeinden, usw.) vorhanden sein. Insofern es einen regionalen TV-Sender gibt , kann auch ein dortiger Auftritt zu einer größeren Aufmerksamkeit bei der Bevölkerung führen. Ebenso sollte möglichst mit Plakaten und anderen Werbemitteln (Bandenwerbung beim örtlichen Fußballverein) für den Bürgerbus und nicht nur den Service geworben werden, um auch neue Fahrer/innen zu motivieren. Darüber hinaus ist es gerade in der Anfangszeit (erstes Jahr) sehr stark zu empfehlen, auf öffentlichen Veranstaltungen in der Region mit einem Werbestand und Fahrzeug oder ähnlichem präsent zu sein. Es muss hier aber beachtet werden, dass für Probefahrten im Rahmen einer solchen Veranstaltung oder Messe, mit den zuständigen Nahverkehrsbehörden gesprochen und dies als Sonderfahrt angegeben werden muss. Allgmein sollte der Bürgerbus als solcher schon von weitem erkennbar sein mit dem Hintergrund, dass er für sich selbst wirbt und durch seine Werbeflächen Aufmerksamkeit erregt (“fahrende Litfaßsäule”). Selbst ein Verkauf von Merchandiseartikeln ist nicht unrealistisch. So kann z. B. die Arbeitskleidung der Fahrer auf sehr positive Resonanz stoßen und der Bevölkerung als Produkt angeboten werden. Zusätzlich kann über den Verkauf von Tassen, Kugelschreibern und Ähnlichem nachgedacht werden. [2]

Einzelnachweise

  1. Infomaterial – Flyer, Faltblätter, Handzettel
  2. Handbuch Bürgerbus, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), S.39f., Stand: 24. Mai 2012






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